Mittwoch, 16. Juni 2010

Sprint WM

Die Sprintwettkämpfe fanden bei besten Wetterbedingungen statt und die Strecke war voller Zuschauer. Zum Glück ohne die Ohrenbetäubenden Geräusche wie an der Fussball WM.


Mir selber gelang ein starker erster Lauf und wobei mir sehr wenig auf die Top 30 fehlte bei einem Feld von 76 Startenden.
Beim einwärmen zum 2. Lauf merkte ich schnell dass irgendwie nicht dieselbe Kraft vorhanden war wie im ersten, versuchte jedoch das Beste rauszuholen.

Die Sekunde die ich 2. Lauf verloren hatte warf mich dann auf den 37. Rang zurück. Anfangs etwas unglücklich und entnervt, realisierte ich dass ich momentan ein sehr gutes Potential habe in der Zukunft recht weit nach vorne zu kommen und fand auch einige Fehler in der Vorbereitung zum 2. Lauf, was die Energielosen Arme erklähren. Wird mir wohl nie mehr passieren.

Nun gehts jetzt ab nach Slovenien an den Weltcup nach Bovec und bin gespannt auf diesen Mysthischen Fluss.

Freitag, 11. Juni 2010

Wettkampfstrecke nach unten verlegt

Heute Nachmittag wurde definitiv entschieden die weiteren Wettkämpfe unterhalb der Sprintstrecke zu starten, zum leide aller beteiligten. Die Organisatoren hatten sich 5 Jahre lang auf diese Wettkämpfe vorbereitet und wurden nebst den Athleten bitter entäuscht. Es gehört jedoch zu unserer Sportart dass wir von der Natur abhängig sind und mit solchen Wetterumschlägen leben müssen.

Morgen wird nun die Sprintmannschaft, wobei wir mit Kristin unserer Trainierin als Vorstarter eine Mannschaft bilden und am Nachmittag die Klassikmannschaft ausgetragen, wobei wir dann wahrscheinlich gemütlich auf den See gehen werden.

Am Sonntag wird der Sprint ebenfalls auf der unteren Strecke stattfinden. Der tv3 wird dies live übertragen. Infos darüber findet man unter: www.tv3.cat

Hochwasser in Sort


Die Regenfälle in den letzten Tagen haben dazu geführt, das sämtliche Bäche angeschwollen sind und die Noguera Pallaresa zeitweise bis zu 230 qubik mit sich führt.

Nun sitzen wir alle gelangweilt in dem Hotel und können lediglich auf dem See trainieren. Eine Wetterbesserung war in Sicht, jedoch regnet es nun schon wieder in Strömen und wir warten ab, was bei der nächsten 100er Sitzung raus kommt ;-)

Donnerstag, 10. Juni 2010

Video vom Klassik Rennen

Das Video vom Klassikrennen findet man auf  http://www.wwtv.it/eng/video%20128i.html

Martin und ich werden darin auch gezeigt.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Erster Wettkampf

Gestern fand am Nachmittag das Rennen auf der klassischen Distanz statt. Der Wasserpegel hatte sich recht gesenkt und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.

Die Vorbereitungen liefen optimal und wir fühlten uns dementsprechend wohl. Ich war riesig gespannt zu sehen, wieviel Energie ich habe nach der letzten Woche, die sehr kräftezehrend war.

Die ersten Minuten ging ich mit einem guten, jedoch dosierten Tempo an, so dass ich die schwierigen Passagen gut meistern konnte. Die Linie traff ich perfekt und die beiden Athleten von Irland und Japan konnte ich gut überholen die vor mir gestartet sind. Alles in allem war es ein Rennen das einfach Spass gemacht hat. Leider konnte ich nicht die Power abrufen wie sonst, was aber zu erwarten war nach der starken Grippe von letzer Woche. Der 37. Platz geht daher in Ordnung.

Martin legte ein perfektes Rennen hin, und wurde trotz einer Ehrenrunde, die er gut gemeister starker 14..
Er deklassierte damit einige Athleten die ansonsten einiges vor im rangiert waren und konnte sich so stark in der Top 15 bemerkbar machen. Gratulation!

Nun bereiten wir uns auf den Sprint von diesem Sonntag vor und ich freue mich dann für das Klassikrennen zu revanchieren und ein paar Plätze gut zu machen, wobei ich ein sehr gutes Gefühl habe nach den ersten Trainings auf der Sprintstrecke.

Dienstag, 8. Juni 2010

Erste Trainings und Ländereinzug Kanu WM 2010 in Sort

Nach einer 14 Stündigen Reise erreichten wir so gegen Mittag Sort bei bestem Sommerwetter und konnten sogleich unsere Zimmer beziehen.
Die erste Trainingsfahrt machten wir dann gleich am Nachmittag. Der Wasserpegel war gerade optimal für die erste Fahrt, wobei sich zum Glück nicht viel änderte an der Linie, ausser dass es einem wie einen Ping Pong Ball herumschmeisst.
Energiemässig musste ich jedoch leider merken, dass mich die Grippe von letzter Woche noch recht geschwächt hat, was sich jedoch im verlaufe der letzten Tage wieder besserte und auch ein viel besseres Gefühl bekommen habe.

Den Ländereinzug von gestern Abend wurde sehr herzlich und mit grossem Aufwand aufgezogen, sodass man als Athlet sich wirklich als etwas Besonderes fühlte beim Einmarsch. Die Anschliessende Eröffnungszeremonie war sehr Unterhaltsam und ging wie im Fluge vorbei.

Nun geht es heute los mit dem Klassik Wettkampf. Mein Start wird um 15:39 und Martin kommt dann um 15:44 dran. Wir sind alle gespannt und freuen uns riesig endlich an den Start gehen zu dürfen!

Montag, 31. Mai 2010

Klassik Schweizermeisterschaften auf der Engelbergeraa

Am vergangenen Wochenende fanden in der Zentralschweiz die Klassik Meisterschaften statt. Die Vorbereitungen dazu liefen optimal, wobei ich auch noch ein paar zusätzliche Trainingsfahrten mit Urs Brun organisieren. Ein grosses Dankeschön an Ihn an dieser Stelle!

Die Klassikfahrt am Samstag lief für mich recht gut. Ich fand schnell den Rhytmus und hatte die optimale Linie immer unter mir. Einzig den letzten Energieschub fehlte etwas um noch mehr Zeit gut zu machen, was aber aus der Vorbereitung für die WM nächster Woche nicht mehr als zu erwarten war. Somit reihte ich mich an 3. Stelle hinter meinem Bruder Fabio ein. Gratulation an Martin Scheuber für den Schweizermeistertitel!

Die Mannschaft am Sonntag Morgen war dann für uns eine klare Sache. Dennoch wollten wir unser Bestes zeigen um auch den Vergleich mit dem Italienischen Team zu haben. Auf diese verloren wir lediglich 8 Sekunden. Der Schweizermeistertitel konnten wir dann noch gebührend feiern. Danke an Fabio und Martin für die super Fahrt mit Euch, hat echt Spass gemacht!

Die Sprintläufe am Nachmittag waren dann noch einmal gut um etwas routine zu holen, da diese nicht mehr zu Schweizermeisterschaft zählten. Es war ein enormer Druck auf dem Wasser wegen dem erhöhten Wasserpegel, mit welchem ich im 2. Lauf besser umgehen konnte. Jedoch mit der dafür erforderlichen tiefen Schlagzahl nicht meine Stärke voll ausspielen konnte und mich um 0,3 Sekunden hinter Matthias Stoop auf den 3. Platz verdrängen musste.

Nun freue ich mich auf die WM nächste Woche in Sort und kanns kaum erwarten dort meine ersten Trainingseinheiten zu absolvieren.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Swisscup und Sprintmeisterschaften

Die Wettkämpfe standen in vielerlei Seiten in einem schlechten Vorzeichen. Einerseits war es nicht klar ob sie überhaupt durchgeführt wird und anderseits schleppte ich eine Grippe mit die sich nach den Wettkämpfen in Sort immer mehr bemerkbar machte.
Am Samstag beim Swiss Cup konnte ich trotz Hitzewallungen und erhöhtem Puls mein Tempo durchziehen und konnte das Rennen deutlich für mich entscheiden.

In der Nacht auf den Sonntag hat sich dann mein Körper aber angefangen sich zu revanchieren für die Belastung am Wettkampf, sodass ich recht müde und abgeschlaft an den Start ging, jedoch trotzdem hoffte dass ich meine Leistungen abrufen konnte.
Diese Wünsche wurden auf den Ergebnissen allerings sogleich zu nichte gemacht. Ich verlohr auf Martin Scheuber pro Lauf 1 Sekunde, was mir am Ende den Vize-Meistertitel brachte. Schade um die verpasste Chance, aber dennoch gratulation an Martin!

In der Mannschaft sprang Alexander Denier für Fabio Wyss ein. Von den Einzelresultaten her, war es sehr schwierig den Titel so zu holen. Wir konnten jedoch mit einer super Taktik und dem grossen Einsatz von Alexander den Titel dennoch hauch dünn nach Nidwalden holen.

Alles in allem war es ein super Wochenende und eine gute Formbestätigung, trotz der ungünstigen Voraussetzungen.

Samstag, 17. April 2010

Trainingswoche/ Wettkampf auf der klassischen Distanz




Die gesamte Trainingswoche war irgendwie ganz speziel für mich. Nach der Zwangspause wegen meines verschobenen 6. Halswirbels waren meine ersten Trainings gleich auf schwerem Wildwasser und ich tat mich dementsprechend schwer, ein gutes Gefühl zu bekommen. Hatte jedoch Linientechnisch den Fluss sehr schnell im Griff und hatte viele Fehlerfreie Läufe.
Die Erlösung kam dann am Donnerstag Nachmittag auf dem See oberhalb von Sort. Da bekam ich endlich wieder den richtigen Druck auf dem Paddel und die Sicherheit das ich auch Fit bin.
Im letzten Training am Freitag morgen noch der definitive Entscheid das Paddel kürzer zu stelle und dann gings mit einem guten Gefühl an den Start.

Ich kam gut auf Touren und fand auch gleich die saubere Fahrtlinie. Den gesamten Wettkampf brachte ich Fehlerfrei runter und auch auspowern konnte ich mich nicht schlecht. Einzig im unteren Teil hätte ich etwas früher anfangen können ans Limit zu gehen, da ich mich im Ziel nicht 100% erschöpft fühlte. Was aber auf diesem Fluss vom Wildwasser her auch etwas schwierig ist. Wenigstens hab ich dann für die WM wo ich mich heute Qualifiziert habe noch ausbaupotential :-)

Nun folgt morgen noch das Sprintrennen, welches ich doch viel gelassener angehen kann und aber trotzdem mich auspowern will bis zum umfallen.

Sonntag, 11. April 2010

Anreise und erste Trainings








Am Freitag den 9.April sind wir um 9 Uhr in Luzern abgefahren und sind dann nach dem Aufladen von Jeremias in Solothurn ohne grosse Pausen in 13 Stunden ins spanische Sort gefahren. Es war einfach herrlich dem Meer entlang den Sonnenaufgang anzusehen und in den Morgenstunden durch die Pyrenäen zu fahren bis wir dann im malerischen Sort angekommen sind.

Nach dem beziehen der neuen Unterkunft vom Kanu Club, welche im Übrigen mehr als nur perfekt ist min voll Pansion und gratis W-Lan, einem kleinen Cafe bei 20 Grad und dem schnellen Kauf von Kurzhosen+Flip Flops gings aufs Wasser.
Die erste Fahrt war noch etwas wacklig und unsicher, nach so langer Zeit ohne Wildwasser. Wobei wir in der 2. Fahrt den drive wieder drin hatten und den Fluss in vollen Zügen geniessen konnten.

Da es dann erst um halb 8 zu Essen gab, schlenderten wir noch gemütlich durch Sort, wo man sich in diesem Bergdorf wirklich wie in einer anderen Welt fühlt mit den engen Gassen, dem grossen Erholungsgebiet mitten in der Stadt und den kleinen Cafes und Sportshops für Kajak- und Skifahrer.

Nun heisst es in den nächsten Tagen Wildwasserkilometer fahren und die Strecke einprägen bis zum ersten Wettkampf am nächsten Samstag